Niemetz Schwedenbomben: Süße Schaumküsse in Konditorqualität aus Österreich

Isabella Mueller @isabella_muenchen Wien

Die Geschichte der süßen Schwedenbomben, den luftigen Schaumküssen, reicht bis ins Jahr 1890 als Konditoreimeister Edmund Niemetz seine erste Konditorei eröffnete. Jahre später erfanden Walter Niemetz und seine Frau Johanna die herrlich leckeren Schwedenbomben. Die fluffigen Schaumküsse zählen zu den beliebtesten österreichischen süßen Schmankerln und zaubern bis heute mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich besuchte die Produktionsstätte in der Wiener Neustadt. Hier werden nicht nur die süßen Schwedenbomben, sondern auch feinste Köstlichkeiten wie die Manja feinste Haselnuss-Creme-Riegel und vieles mehr produziert. Ich betrat den lichtdurchfluteten Laden und war sofort verzaubert. Gleich links am Eingang befanden sich Erinnerungen an die Geschichte des Traditionsunternehmen. Die berühmten Schwedenbomben werden bis heute nach dem Originalrezept von 1926 produziert und sind eine 100 Prozent österreichische Produktion, die weder Geschmacksverstärker noch Farbstoffe enthalten. Sie werden mit natürlichem Aroma sowie Eier aus Bodenhaltung hergestellt und sind Fairtrade zertifiziert. Den Namen Schwedenbomben verdankt die süße auf luftigem Eiweißschaum basierende Köstlichkeit einem aus Schweden stammenden Freund der Familie Niemetz, der diese Erfindung 1926 zu ihrer geschmacklichen Vollendung führte. Als Dankeschön entschieden sich Walter und seine Frau Johanna Niemetz diese Leckerei Schwedenbombe zu nennen. Im Jahre 1934 wurde die Marke Schwedenbombe eingetragen. Seit der Gründung der Süßwarenmanufaktur werden die Schwedenbomben ausschließlich in Wien produziert. Die Schwedenbombe ist so berühmt, dass zu ihrem 120-jährigem Jubiläum eine limitierte Sonderbriefmarke mit einer Auflage von 180.000 Stück der Österreichischen Post AG produziert wurde. Im Juni 2013 wird Niemetz von Heidi Chocolat weitergeführt, die sich zum Wirtschaftsstandort Österreich bekennen und somit ein wichtiges Stück österreichische Kultur bewahren. Dank großer Social Media Rettungsaktion und dem Engagement vieler Österreicher wurde dies ermöglicht. Die Produktionsstätte wurde ins Wiener Neudorf verlagert, aber einen Schwedenbombenshop in der ehemaligen Fabrik im Rennweg 65A im 3. Wiener Gemeindebezirk gibt es bis heute. Ich liebe diese himmlisch-luftige Köstlichkeit mit knackiger Schokoladenglasur und knuspriger Waffel, die es haufenweise im Geschäft zu erwerben gab. Denn im rechten Teil des Ladens befindet sich nicht nur die mit feinsten Pralinen gefüllte Theke, sondern auch Tausende süße Köstlichkeiten, die in Regalen aufgebahrt sind. Ich konnte meinen Augen nicht trauen, überall gab es süße Leckereien. Ich war im Schokoladenparadies angekommen. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und packte meinen Einkaufskorb mit Schwedenbomben und allerhand Schokoladenspezialitäten voll. Hinter dem Laden befindet sich eine Schauproduktion, in der jeder Besucher auch einen Workshop mitmachen kann und so zu einem echten Zuckerbäcker wird. Ich konnte dem Konditormeister hautnah zusehen wie er die leckersten Schokokreationen kredenzte. Dabei konnte ich einen süßen Schaumkuss, der kostenlos zum Verzehr angeboten wird, genießen. Sein einzigartiger Genuss weckte in mir die schönsten Kindheitserinnerungen. Mit vollgepackten Tüten ging es zum Ausgang und dem Schwedenbombenplatz, auf dem wundervolle APE-Fahrzeuge mit Niemetz-Werbung standen. Diese nostalgischen Fahrzeuge faszinieren mich immer wieder aufs Neue und ich hätte zu gern eines stibitzt. Aber ich entschied mich mein Hab und Gut ins Auto zu bringen und begab mich auf meinen Heimweg. Euch wünsche ich viel Vergnügen mit meinen Fotos vom Schwedenbomben-Shop in der Wiener Neustadt. 🙂

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