Sacherwürstel und Topfenschnitte im Wiener Traditionskaffeehaus Diglas

Isabella Müller Wien Cafe @isabella_muenchen

Seit 1875 lebt der Gastronom Hans Diglas die Wiener Kaffeehaustradition und zählte schon berühmte Persönlichkeiten wie den Walzerkönig Johann Strauß und selbst den Kaiser Franz Joseph I. zu seinen Gästen. Im Jahr 1923 gründeten die beiden Söhne Hans II. und Franz Diglas das Café Diglas in der Wollzeile und mittlerweile gibt es das Café Diglas an vier Standorten in Wien. Das Café ist so bekannt, dass sogar der Kapellmeister R.H. Dietrich dem Hausherrn 1927 den „Diglas Marsch“ widmete. Ich besuchte dieses Traditionscafé im Schottenstift. Hier trifft Tradition auf Moderne. Dem klassischen Kaffeehaus Interieur wurde dank Licht- und Dekorationselementen ein Touch Moderne eingehaucht. Ich wählte einen schönen Fensterplatz und bestellte beim zuvorkommenden Ober ein Paar Sacherwürstel mit frisch geriebenen Kren und einen kleinen Backhendlsalat. Die Speisen wurden mir schnell serviert und schmeckten richtig lecker. Als Dessert ließ ich es mir nicht nehmen eine Himbeertopfenschnitte zu bestellen. Denn das Café Diglas ist für seine köstlichen Mehlspeisen stadtbekannt. In der 140 Jahre alten Patisserie am Fleischmarkt entstehen jeden Tag süße Schmankerln nach Omas Rezepten von der Ribisel-Schnitte bis zur Apfel-Streusel-Tarte ist hier alles dabei. Ribisel ist übrigens die österreichische Bezeichnung für Johannisbeere. Zu meiner Topfenschnitte gab es einen Wiener Melange. Nicht nur mein Kuchen war sündhaft lecker, auch selber der geröstete Kaffee war ein Gedicht. Gestärkt und voller Tatendrang stürzte ich mich wieder in Wiens Großstadt-Dschungel. Euch wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos dieses traditionsreichen Genuss-Tempels. 🙂

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