Die St. Pankratiuskirche in Heerlen

Isabella Müller @isabella_muenchen

Mitten im Herzen der niederländischen Stadt Heerlen in der Provinz Limburg befindet sich auf dem Pancratiusplein die imposante St. Pankratiuskirche. Bereits 1065 wurde in einer Schenkungsurkunde von Bischof Udo von Toul eine Kirche im Herzen von Heerlen erwähnt, die sogenannte Andreaskapelle war dem heiligen Andreas geweiht. Seit 1121 war Heerlen Eigentum der Grafen von Are aus dem Rheinland. Diese ließen auf einem künstlich aufgeschüttetem Areal umgeben der Ringmauer und des Wassergrabens des Landforts Herle, der Festung in Heerlen, in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts eine Kirche mit Chor, Kirchenschiff und Seitenschiffen errichten. Diese Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau des Westwerks vollendet. Die Kirche wurde dem heiligen Pankratius gewidmet, der vom Adel als ritterlicher Heilige verehrt wurde. Während der Herrschaft der Brabanter Herzöge wurde das Westwerk abgerissen, auf dem ein viergeschossiger Turm, der die Funktion als Wehrtum inne hatte, erbaut wurde. Dieser Bergfried wurde später zum Kirchenturm umgebaut, so dass Kirche und Turm nun eine Einheit bildeten. Denn die Kirche diente in Kriegszeiten auch als Zufluchtsort für die Einwohner in Heerlen. Durch einen heftigen Sturm im Jahr 1606 brach beim Westturm die Turmspitze ab, auch das Mittelschiff und die Seitenschiffe wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadensregulierung fand von 1608 bis 1609 statt. Nachdem 1698 das Simultaneum eingeführt worden war, nutzten die Katholiken und Protestanten die Kirche gemeinsam. Dieses wurde 1830 abgeschafft. Die Protestanten errichteten 1838 ihre eigne Kirche, so dass die St. Pankratiuskirche nur noch von den Katholiken benutzt wurde. Anno 1839 befand der Provinzrat den Chor und die Seitenwände für baufällig, woraufhin umfangreiche Restaurierungen stattfanden, die bis ins Jahr 1863 dauerten. Unter dem Architekten Jos Cuypers wurde der neugotische Chor abgerissen, das Gewölbe des Mittelschiffs wurde als Knochengewölbe erneuert und die Kirche bekam ein Querhaus und einen Chor mit Krypta im neuromanischen Stil. Insgesamt wurde die Kirche um ein Drittel vergrößert. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Glocken im Turm entwendet und in der Silvesternacht 1944 wurde das Nordschiff durch eine Sprengbombe beschädigt. Diese Kriegsschäden wurden unter der Leitung von dem Architekten Frits Peutz behoben. Anno 1969 wurde an der Südseite eine Sakristei und eine Taufkapelle errichtet sowie der Innenraum der Kirche restauriert. Auch ich kam bei meinem Besuch von Heerlen an dieser dreischiffigen, kreuzförmigen Basilika vorbei, die Deckenfresken von Charles Eyck, dem Pionier der Limburger Schule besitzt, mit deren Fotos ich Dir viel Freude wünsche. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!