Museum der Illusionen in Wien: ein Ort, in dem nichts zu sein scheint wie es ist

Isabella Mueller @isabella_muenchen Wien

Mitten im Herzen Wiens in der Wallnerstr. 4 befindet sich das Museum der Illusionen. Ich liebe außergewöhnliche Museen und darum musste ich dieses unbedingt besuchen. Das Museum hat täglich von 10 – 20 Uhr geöffnet und ich war gespannt auf diesen Ort, in dem nichts zu sein scheint wie es ist. Ich betrat das modern gestaltete Museum und tauchte ein in die faszinierende Welt der Illusionen. Ob schiefer Raum oder unendlicher Raum, ob verblüffende Hologramme oder ein spektakulärer Tunnel, ich wurde sofort durch meine Sinne gefesselt und ließ mich in den Bann ziehen. Ich entdeckte Räume, die mir das Gefühl vermittelten, mir den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dies war zumindest im Vortex-Tunnel der Fall, einem rotierenden Zylinder, der mich alles um mich herum vergessen ließ. Ich beobachtete mit meinen eigenen Augen wie Menschen wachsten und schrumpften und ließ mich von den optischen Täuschungen begeistern. Mein Gehirn wurde dank cleverer Spielbereiche aus nachhaltigem Holzspielzeug, mit beeindruckenden 3D-Puzzeln und Rätseln, die mir nicht nur Spaß machten, sondern auch meine motorischen Fähigkeiten trainierten, geschult. Für mich war das ein kniffliges Fitnesscenter für mein Gehirn. Ich genoss den Besuch dieses Museums, das Ausstellungsstücke wie den schwebenden Kreis zeigte. Der Kreis in der Mitte des Bildes scheint über dem Hintergrund zu schweben. Wenn ich den Kopf leicht hin- und herbewegte, nahm ich eine Bewegung des Kreises wahr. Die Unschärfe des Kreises suggerierte meinem Gehirn eine nähere Distanz als der Rest des Bildes. So entstand in meinem Kopf ein Raum, den ich besser einsehen sollte, wenn ich den Kopf bewege. Dabei entsteht die Scheinbewegung des Kreises. Ich war einfach begeistert von der Ausstellung und ihren Exponaten wie der zweideutigen Vase, in der ich entweder nur eine Vase sehe oder aber zwei Gesichter im Profil, die sich ansehen. Dieses Phänomen nennen Psychologen die „Figur-Grund-Wahrnehmung“. Das Gehirn versucht automatisch eine Figur von einem Hintergrund zu trennen. Mit etwas Anstrengung kann man diese Unterscheidung umkehren. Ich konnte in diesem Museum einfach alles ausprobieren. Hier stand Spaß, Unterhaltung und Interaktivität im Mittelpunkt. Besonders knifflig war der Teufelswürfel. Ein Spielzeug bestehend aus 8 Holzteilen, aus dem ich einen Würfel bauen sollte. Gar keine leichte Aufgabe, aber es machte einfach viel Spaß. Jeder der ein Museum sucht, das Spannung, Spaß und Spiel vereint, der ist hier genau richtig. Denn wie sagte schon der weltberühmte amerikanische Schriftsteller Mark Twain: „Ohne Illusion wird das Leben zum Existieren.“ In diesem Sinne viel Vergnügen mit meinen Fotos vom Illusionsmuseum in der Wallnerstraße 4 in Wien. 🙂

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