Mord an Neujahr

Isabella Müller München @isabella_muenchen

Ein rätselhafter Vermisstenfall entpuppte sich als einer der spannendsten Münchner Mordermittlungen. Am 3. Januar 2005 hatte der 68 Jahre alte Konditormeister und zweifache Familienvater Konrad Hahn noch abends mit seinem Sohn Sebastian, der in Hamburg gerade eine Arbeitsstelle angetreten hatte, telefoniert. Dies war das letzte Lebenszeichen des Rentners, der seinen wohlverdienten Ruhestand in seiner Doppelhaushälfte im Münchner Stadtbezirk Trudering verbringen wollte. Am nächsten Tag wollte Konrad noch mit seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau Marianne telefonieren, doch dazu kam es nicht mehr. Marianne machte sich große Sorgen, da sich ihr Noch-Ehemann immer an vereinbarte Telefonate und Termine hielt. Da sie ihn nicht erreichen konnte, sollte ihr zweiter Sohn Benjamin bei seinem Vater vorbeifahren. Benjamin nahm seine Freundin mit und fuhr mit dem Auto zum Haus seines Vaters. Als er dort ankam, fiel ihm sofort auf, dass die Jalousien, obwohl es bereits Mittag war, noch immer nicht hochgezogen waren und der Motorroller nicht in der Garage, sondern im Garten parkte. Er betrat das Haus mit einem mulmigen Gefühl und stellte fest, dass das Telefonkabel aus der Dose gerissen und das Schlafzimmer abgeschlossen war. Zudem fehlten zwei alte Röhrenradios. Benjamin hatte große Angst, dass seinem Vater etwas zugestoßen war, da dieser nie verreiste oder einfach so wegging, ohne seiner Familie Bescheid zu sagen. Nachdem die Familie zwei Tage lang nichts von Konrad gehört hatte und diesen auch nicht erreichen konnte, meldeten diese ihn bei der Polizei als vermisst. Daraufhin machte die Polizei in Konrads Haus eine Routineuntersuchung, wo sie Blutflecken auf Konrads Matratze und auf dem Estrich fanden, weshalb die Polizei nun von einem Gewaltverbrechen ausging. Bei ihren Ermittlungen stießen sie auf eine Frau, die erst vor kurzem von Konrads Konto 1465 Euro überwiesen bekommen hatte. Diese war die Lebensgefährtin von Jörg N. einem 55 Jahre alten, vorbestraften Mann aus Hof, der 11 Jahre wegen diversen Raubüberfällen im Gefängnis gesessen hatte. Jörg N. kannte Konrad Hahn seit 2004. Er übernachtete gegen Entgelt bei dem Rentner, wenn er als Messebauer in München tätig war. Bei der Wohnungsdurchsuchung von Jörg N. fand die Polizei die verschwundenen Röhrenradios von Konrad Hahn sowie Eiweißrückstände in dessen VW-Bus, die eindeutig von Blut stammten. Die Blutgruppenbestimmung konnte nicht mehr durchgeführt werden, da der Bus gründlich mit Essig gereinigt worden war. Im Oktober 2005 wurde Jörg N. verhaftet, der schließlich gestand Konrad Hahn aus Notwehr getötet zu haben. Er hatte sich bei diesem einen Kuhfuß, ein Metallwerkzeug, dass er für den Messebau brauchte, aus seiner Garage ausgeliehen. Danach waren beide Männer ins Haus gegangen. Jörg N. ging in einen Raum, da er ein altes Telefon begutachten wollte. Dies missfiel Konrad Hahn, der plötzlich auf ihn losging und ihn würgte. Reflexartig griff er nach dem Kuhfuß und schlug diesen auf seinen Schädel. Konrad Hahn war sofort tot. Er hatte Angst, dass ihm, einem vorbestraften Mann niemand glauben würde, weshalb er die Leiche in Folie packte und sie in seinen Bus trug. Anschließend fuhr er nach Italien, wo er die Leiche bei einem Strand bei Triest vergrub, die mit seiner Hilfe auch gefunden wurde. Doch die Obduktion ergab, dass Konrad Hahn nicht erschlagen, sondern erdrosselt worden war. Jörg N. hatte nicht aus Notwehr gehandelt, sondern eiskalt den Mord an Konrad Hahn geplant. Bei seinen Übernachtungen hatte er sich einen Zweitschlüssel anfertigen lassen. Mit diesem gelang er in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar in Konrad Hahns Haus, wo er diesen im Schlaf mit einem Telefonkabel aus Habgier erdrosselte. Er nahm die beiden Radios, ein Fernglas und 800 Euro Bargeld mit. Danach packte er die Leiche in seinen VW-Bus, fuhr nach Italien, wo er sie am Strand vergrub. Für diesen heimtückischen Mord an dem Konditormeister wurde Jörg N. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Und wieder hatte sich bewahrheitet: „Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich nicht bei der ersten Begegnung, sondern bei der Letzten.“ In diesem Sinne viel Freude mit meinen Fotos von München, wo Konrad Hahn auf dem Südfriedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!