Stockholms hollywoodreifer Kunstraub ganz in James-Bond-Manier

Isabella Mueller @isabella_muenchen

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm ereignete sich Ende Dezember 2000 einer der spektakulärsten Kunstdiebstähle der schwedischen Kriminalgeschichte. Am 22. Dezember 2000 stürmten drei bewaffnete, maskierte Männer das schwedische Nationalmuseum. Mit ihren Maschinenpistolen hielten sie die Besucher und Aufseher in Schach und konnten neben einem Selbstporträt von Rembrandt auch zwei Gemälde von Pierre-Auguste Renoir rauben. Danach legten sie eine Flucht hin, die so filmreif war, dass sie glatt aus einem James-Bond-Film hätte stammen können. Mit einem Schnellboot flüchteten die Täter, die Autobomben in anderen Stadtteilen gelegt hatten, um so von sich abzulenken. Zudem hatten sie auf den Zufahrtsstraßen zum Museum Nagelmatten ausgelegt, so dass die Polizei ihnen nicht folgen konnte. Insgesamt hatten sie Kunstwerke im Wert von 30 Millionen Euro gestohlen. Schon wenig später konnte die Polizei einige Männer, darunter auch einen Anwalt verhaften, der im Auftrag der Diebe an die schwedischen Behörden eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe übermittelt hatte, was als Artnapping bezeichnet wird. Bei Artnapping ist das Kunstwerk die Geisel, für die der Eigentümer oder die Versicherung ein Lösegeld zahlen soll. Zwar wurde im Juli 2001 zufällig bei einer Drogen-Razzia eines der beiden Renoir-Kunstwerke „La Conversation“ von 1879 gefunden, doch von den anderen beiden Gemälden fehlte jede Spur. Vier Jahre später gelang dem FBI zusammen mit der dänischen Polizei ein genialer Coup, der aus einem James-Bond-Film hätte sein können. Ein FBI-Agent gab sich als passionierter, schwerreicher Kunstsammler aus, der unbedingt das Rembrandt-Selbstporträt von 1630 erwerben wollte. Angelockt durch die Aussicht auf viel Geld arrangierten vier Männer in einem Hotel in Kopenhagen im September 2005 ein Treffen mit dem angeblich potentiellen Käufer. Als diese dort eintrafen, schnappte die Falle zu. Die dänische Polizei nahm die vier Männer, zwei Iraker, ein Schwede und ein Mann aus Gambia, die zwischen 24 bis 29 Jahre alt waren, fest und lieferte diese nach Schweden aus. Dies war nur möglich, da bereits im März 2005 das Renoir-Gemälde „Jeune Parisienne“ in Los Angeles sichergestellt worden war, was aber geheim gehalten wurde. Ein Verbrechersyndikat wollte dieses über den Flughafen von Los Angeles einschmuggeln. Dadurch kamen sie den Tätern auf die Schliche. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem Kunstraub in den vergangenen fünf Jahren über 13 Personen verhaftet und teilweise zu Haftstrafen sowie Schadenersatz verurteilt. Allein das FBI in Los Angeles hatte mit zehn Beamten zwei Jahre lang an der Aufklärung des Diebstahls aus dem Stockholmer Nationalmuseum ermittelt. Heute befinden sich die Kunstwerke wieder im Stockholmer Nationalmuseum. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Stockholms coolster ICEBAR, die komplett aus gefrorenem Eis besteht. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!