Setagaya Park – japanischer Garten mitten in Wien

Isabella Mueller

Zur Frühlingszeit ist ein Besuch des wunderschönen Setagayapark im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling einfach ein absolutes Muss für mich. Der Setagayapark ist für Jedermann frei zugänglich und ein wunderschön angelegter japanischer Garten, der sogar ein Teehaus hat. Er wurde im Mai 1992 eröffnet und von dem japanischen Gartengestalter Prof. Ken Nakajima angelegt. Zu diesen traumhaften Garten kam es durch das enge Freundschafts- und Kulturabkommen des 19. Wiener Gemeindebezirks Döbling mit dem japanischen Stadtteil Setagaya in Tokio. Der Garten versinnbildlicht eine japanische Landschaft, in dem sich für uns Europäer typische Merkmale des Japanischen Gartens wie eine sprudelnde Quelle, ein plätschernder Wasserfall sowie ein schön angelegter Teich mit Steinen und vielen Bambushecken befindet. Der Eingang des Setagayapark wurde aufgrund des bestehenden Baumbestandes sowie der Neigung des Geländes in die südwestliche Ecke gesetzt. Diesen Eingang erreichte ich über ein Bambustor im Tokusabari-Stil. Das Vorbild hierfür war der Shugakuin Palace Garden in Japan. Für alle, die nicht gut zu Fuß sind, gibt es einen barrierefreien Eingang. Besonders schön empfand ich das Steinmonument neben dem Haupteingang, in dieses ist in japanischen Buchstaben das Wort „Furomon“ eingemeißelt. Das bedeutet „Paradies“, damit wird den Besuchern des japanischen Gartens symbolisiert, dass sie einen paradiesischen Garten besuchen. Übrigens sind das Teehaus, die Pagode, die Steinlaterne und der Eingangsbereich Geschenke der Stadt Setagaya und ihrem Bürgermeister Keiji Ohba. Ich war restlos begeistert von der Schönheit des Parks und mein Blick schweifte auf das wunderbare Teehaus mit seinem Wasserlauf, der über Kaskaden in den Teich mündet. Was für ein herrlicher Anblick dachte ich und flanierte weiter an blühenden Rhododendronblütensträuchern vorbei. Der Steingarten mit seinen klaren Linien und seinem wunderschönen Wasserlauf ist eine echte Ruheoase und ein wahres fernöstliches Gartenkunstwerk. Ich nahm einen langen Atmenzug und spürte die Sonnenstrahlen auf meiner Haut, was für ein atemberaubender Park dachte ich, einfach nur ein Traum. Mit viel positiver Energie ging es zurück in meine Wiener Wohnung. Ich wünsche Euch nun viel Freude mit meinen Fotos vom wunderbaren Setagayapark, einer japanischen Ruheoase mitten in Wien.

Setagaya Park, Japanischer Garten, Wien . Isabella Mueller . @isabella_muenchen

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