Der verschollene Geheimgang

Isabella Müller Freiburg Breisgau @isabella_muenchen

Das Wahrzeichen Freiburgs, der Schwarzwaldmetropole, ist zweifelsohne das Münster mit seinem 116 Meter hohen Turm, der als schönster der Christenheit gilt. Um dieses Münster ranken zahlreiche Sagen und Legenden.. Eine von ihnen handelt von einem unterirdischen Gang in das Münster, den der Freiburger Stadtgründer Herzog Konrad von Zähringen von seiner Burg auf dem Schlossberg in das Münster graben ließ. So gelangte er trockenen Fußes zum Münster und musste nur die Hahnentürme hinaufsteigen, um Platz auf einem Chorstuhl zu nehmen. Der Geheimgang führte nicht nur ins Münster, sondern auch ins Gewölbe zu den kostbaren Münsterschätzen. Doch heute ist dieser Tunnel vom Berg aus verschüttet und der Eingang vom Münster, der mit einem Stein mit der Gravur „a.b.c.“ gekennzeichnet sein soll, konnte nie gefunden werden. Viele versuchten ihr Glück, auch ein Mitarbeiter der Münsterbauhütte, der jahrelang den verschollenen Eingang suchte. Er war davon so besessen, dass er durch seine Bohrungen fast die Hahnentürme zum Einsturz brachte. Daraufhin untersagten ihm die Geistlichen weiter nach dem Eingang zum geheimen Gang zu suchen. Außer sich vor Wut musste er seine Suche aufgegeben und selbst an seinem Totenbett galten seine letzten Gedanken dem Stein, den er schon fast gefunden hatte, das er bis zum letzten Atemzug behauptete. Bis heute sind weder die Schatzkammer noch der Gang begehbar noch auffindbar, so dass das Rätsel wohl nie gelöst werden wird. Aber bekanntlich passieren Wunder immer dann, wenn man die Hoffnung längst aufgegeben hat. In diesem Sinne viel Freude mit meinen Fotos vom legendären Freiburger Münster. 🙂

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