Tiere live erleben im Heidelberger Zoo

„Tiere live erleben“ – so lautet das Motto im Heidelberger Zoo, den ich bestimmt seit über zehn Jahren nicht mehr besucht hatte. Deshalb entschloss ich mich auf meinem Besuch in meiner Studienstadt Heidelberg unbedingt in den Zoo zu gehen. Ich freute mich auf das neue Löwengehege und war gespannt, was sich alles in den letzten Jahren verändert hatte. Der Heidelberger Zoo wurde 1933 gegründet und offiziell am 20.November 1934 eröffnet. Auf einer Fläche von 10,2 Hektar beherbergt er über 160 verschiedene Tierarten und wird seit 2015 von fast einer halben Millionen Menschen besucht. Der Heidelberger Zoo ist bekannt für seine Erhaltungszuchtprogramme und setzt mit seiner Zooschule, in der Kinder sowie Erwachsene Spannendes über die Tiere im Heidelberger Zoo lernen, auf erlebnisreiche Bildung. Ich startete meine Safari durch den Zoo voller Enthusiasmus. Meine erste Station war das neue Löwengehege, in denen die Berberlöwen, Binta und Chalid untergebracht sind. Ich durfte beobachten wie sie genüsslich an einem großen Stück Fleisch nagten und bestaunte die majestätischen Tiere aus nächster Nähe. Danach ging es zu den Roten Pandas, die ich gar nicht gleich erblickte, denn sie lieben es in den Nussbäumen abzuhängen. 🙂 Danach ging es zum „Großen Affenhaus“, in dem ich ganz viele Affen bestaunen konnte, neben den Flachlandgorillas auch Schimpansen, Rhesusaffen und viele viele mehr. Ich war begeistert. Jetzt ging es zum „Tiere Live Revier“. Hier dreht sich alles um das Thema Tiertraining. Die Tierpfleger in diesem Revier trainieren mit den unterschiedlichsten Tieren wie den schwarzen Ayam Cemani Hühnern, Ponys, Ratten oder Guirakuckucken. Auch Wildtiere aus aller Welt, wie das Rote Riesenkänguru aus Australien oder die pummeligen Präriehunde aus Nordamerika leben in diesem Revier. Zweimal täglich findet im Revier eine Präsentation statt, bei der die Tiere ihr Können zeigen. Besucher erfahren dabei Wissenswertes zum Thema Tiertraining und den Tieren. Ich fühlte mich wie ein kleines Mädchen und machte mich auf den Weg zu den Sumatra-Tigern Tebo und Karis, die in einem Gehege aus dichtem Baambuswald untergebracht sind. Es gibt im Heidelberger Zoo so viel zu entdecken neben den asiatischen Elefanten, gibt es Erdmännchen, Kubaflamingos, indische Stachelschweine, syrische Braunbären, Tampeltiere, Riesenschildkröten, Damar-Zebras, Kudus und viele viele andere Tierarten. Ich war geflasht von den vielen Tierarten und bestaunte um 15.30Uhr die Fütterung der riesigen Mähnenrobben. Zwei Tierpfleger erklärten alles über die Mähnenrobben und ich konnte ihre erlernten Kunststücke bewundern. Die Eltern mit ihren Kindern tobten ausgelassen auf dem großen Spielplatz mit dem Spielschiff „Arche“, den Klettertürmen sowie den zwei Wasserspielplätzen. Ich war völlig überwältigt vom Zoobesuch und einfach nur glücklich. Wer dem Heidelberger Zoo, der als gemeinnützige GmbH geführt wird, etwas Gutes tun will, kann Tierpate werden oder spendet einen kleinen Betrag für die Erhaltung der Tiere. Ich kaufte mir im großen Zooshop einen plüschigen Freund als Erinnerung an einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag. Viel Freude Euch mit meinen Fotos vom Heidelberger Zoo. 🙂

Zoo Heidelberg . Isabella Mueller . @isabella_mueller

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