Der Heidelberger Weihnachtsmarkt mit dem größten transportablen Holzfass der Welt und 100 Jahre alten Springpferdchen-Karussell

Der Heidelberger Weihnachtsmarkt verzaubert mich immer wieder. Er startet am 25. November und in dieser Zeit verwandelt sich die Altstadt bis zum 22. Dezember in eine traumhafte Weihnachtszauberwelt. Ich und meine Freundin besuchte diesen riesigen Weihnachtsmarkt mit seinen insgesamt 6 Plätzen am 5. Dezember. Wir starteten vom Bismarckplatz aus, der als Eingang zur Altstadt mit seinem vorweihnachtlichen Flair uns auf einen unvergesslichen Weihnachtsmarktbesuch einstimmte. Wir schlenderten vergnügt durch Europas Fußgängerzone bis wir zum Anatomiegarten gelangten. Vor dem Denkmal des Chemikers Robert Bunsen zierten festlich geschmückte Hütten mit kulinarischen Leckereien und afrikanischer Holzschnittkunst den Platz. Ich und meine Freundin fanden einen schönen Platz in einer der urigen Holzhütten und ließen uns eine Feuerwurst schmecken. Danach machten wir uns auf den Weg zum Universitätsplatz und dessen Weihnachtsmarkt. Inmitten der Alten und Neuen Universität präsentierte sich uns der größte Platz des Weihnachtsmarktes. Mit seinen rund 70 geschmückten Ständen findet jeder Besucher hier alles, was Freude macht und das Herz begehrt. Ich und meine Freundin liebten des durch den Markt zu stöbern und den Duft von gebrannten Mandeln und Waffeln einzuatmen. Unser persönliches Highlight ist jedes Mal das über 100 Jahre alte historische Springpferdchen-Karussell, das nicht nur Kinderaugen leuchten lässt. Auch schön anzusehen ist die riesige Weihnachtspyramide, die dieses Jahr nicht den Marktplatz sondern den Universitätsplatz schmückt. Neben jeder Menge Kunsthandwerk gibt es natürlich eine große Auswahl an kulinarischen Leckerbissen. Wir entdeckten sogar einen Stand, der Insekten in allen Variationen zum Verzehren anbot. Nach diesem herrlichen Weihnachtsmarkt machten wir uns zum Marktplatz auf. Hier wurden wir in eine hölzerne Weihnachtsstadt rund um den Herkulesbrunnen entführt. Der eine neue einzigartige Attraktion beherbergt. Wir staunten nicht schlecht, als wir ein großes hölzernes Fass mit sich drehendem Perkeo, der Heidelberger Symbolfigur, auf dem Dach entdeckten. Das Fass hat eine Höhe von 10 Metern und ein Fassungsvermögen von 120.000 Litern. Damit ist es halb so groß wie das Original im Fasskeller des Heidelberger Schlosses und das größte transportable Holzfass der Welt. Im Inneren des Fasses gibt es über dem Verkaufsstand einen Raum mit Platz für 30 Personen. Von dort aus kann man den Logenblick auf das Markttreiben genießen. Außerdem bieten kleine Holzfässer Gelegenheit zum Aufwärmen und zu einer erholsamen Pause. Neben vielen gastronomischen Ständen, gab es Kunsthandwerk und das Haus des Weihnachtsmanns zu bewundern, in dem sich kleine und große Besucher mit dem Weihnachtsmann für einen guten Zweck fotografieren lassen können. Wir waren von dem vielfältigen Angebot begeistert und genossen die Zeit dort, bevor wir uns zum Kornmarkt mit märchenhaften Winterwäldchen und dem Karlsplatz mit Schlittschuhspaß aufmachten. Euch wünsche ich eine schöne Adventszeit und viel Freude mit meinen Fotos von meinen ersten Stationen des riesigen und zauberhaften Heidelberger Weihnachtsmarktes. 🙂

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