Katakolon ist ein kleiner Küstenort am Ionischen Meer mit ungefähr 600 Einwohnern, der auf einer Landzunge auf der Halbinsel Peloponnes liegt. Das kleine griechische Dorf besitzt zahlreiche Cafés, Tavernen, Souvenirshops, Mode- und Juweliergeschäfte, die sich über zwei Straßen mit einem neuen Jachthafen erstrecken. Neben einem kleinen Strand verfügt das überschaubare Katakolon über einen beachtlichen Hafen, an den bis zu drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen können. Zudem hat der kleine Ort auch einen Bahnhof, der einen in 45 Minuten nach Olympia bringt. Katakolon gilt quasi als das Tor zum antiken Olympia, das man mit Zug, Bus, Taxi oder Mietwagen bequem und schnell erreichen kann. Die Entstehung der Olympischen Spiele, bei denen bereits vor rund 2500 Jahren Sportler bei Wettkämpfen im heiligen Hain von Olympia gegeneinander antraten, hat mehrere Ursprungsmythen. Eine besagt, dass die Olympischen Spiele von dem Halbgott Herakles zu Ehren seines Vaters Zeus veranstaltet worden sein sollen. Eine andere Legende besagt, dass der eleische König Oxylos die Spiele ins Leben rief, um die Erinnerung an die Wettkämpfe zu zelebrieren, die Zeus selbst als Siegesfeier über seinen Vater Kronos veranstaltete. Ein dritter Mythos handelt von einem schicksalhaften Wagenrennen zwischen Oinomaos, dem König von Elis und Pelops, dem Sohn des Königs von Lydien. Oinomaos hatte eine überirdisch schöne Tochter namens Hippodameia, was jeden Vater stolz machte. Doch das Orakel von Delphi hatte ihm prophezeit, dass der Mann, den seine Tochter heiratet, sein Mörder sein wird. Um diesen Schicksal zu entgehen, bestimmte er, dass nur derjenige seine Tochter heiraten darf, der ihn beim Wagenrennen besiegt. Oinomaos war nicht nur König von Elis, sondern auch der Sohn des Kriegsgottes Ares, von dem er ein Pferdegespann bekommen hatte, das schneller als der Nordwind war und ihn damit unbesiegbar machte. Doch Pelops bat den Meeresgott Poseidon um Hilfe, der ihm Pferde mit Flügeln gab. Mit diesen besiegte er Oinomaos, der zu Tode stürzte als sein Pferdegespann vor Erschöpfung zusammenbrach Pelops heiratete Hippodameia und wurde Herrscher über die ganze griechische Halbinsel Peloponnes, die nach ihm benannt wurde. Pelops soll zu Ehren seines toten Schwiegervaters die Olympischen Spiele gestiftet haben. So die Sage vom fatalen Wagenrennen. Welche der Sage auch stimmen mag, wird für immer ein Rätsel bleiben. Doch die Olympischen Spiele, die einst die Götter erfreuten, erfreuen bis heute Menschen auf der ganzen Welt und das ist Fakt. In diesem Sinne viel Freude mit meinen Fotos vom Startpunkt zum antiken Olympia, dem kleinen Küstenort Katakolon. 🙂







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