Der Münster Stadthafen: Kreatives Szeneviertel

Isabella Müller Münster @isabella_muenchen

Münster, die westfälische Metropole, besitzt dank des 1899 fertiggestellten Dortmund-Ems-Kanals einen Stadthafen, den im selben Jahr Kaiser Wilhelm II. eröffnete. Dieser war bis in die 1970er Jahre ein bedeutender Umschlagplatz für die Stadt, von dem bis heute die Speicher, Kräne und Hafengebäude zeugen. Nach jahrelangem Leerstand entwickelte sich dort unter dem Motto „Kreativkai“ ein urbanes Szeneviertel, in dem sich zahlreiche kulturelle Institutionen wie das privat geführte Wolfgang-Borchert-Theater im ehemaligen Flechtheimspeicher, Clubs, Restaurants und eine freie Künstlerszene niederließen. Diese bunte Mischung aus den umgebauten Speicherhäusern und moderner Architektur macht den Reiz des Stadthafens aus. Neben alten Industriedenkmälern wie dem Hafenkran, buntem Graffiti, dem kultigen Festivalgelände Hawerkamp sowie dem mit Palmen und Sand bedeckten Coconut Beach lädt eine schöne Promenade an der Wasserkante der linken Hafenseite zum Flanieren und Seele baumeln lassen ein. Der Stadthafen ist mit seinem radikalen Strukturwandel vom Güterumschlagplatz zum hippen Szeneviertel avanciert, der mit Kunst, Kultur, ausgefallenen Gastrokonzepten, Bürogebäuden und angesagten Clubs, auch mich in seinen Bann gezogen hatte. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos vom Münster Stadthafen. 🙂

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