Der Donaufürst und das Donauweibchen

Isabella Müller Wien

Eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Wiens, die nur wenige kennen, ist die Friedenspagode, eine buddhistische Stupa, von denen weltweit rund 80 existieren. Dieses buddhistische Symbol für den Frieden liegt direkt an der Donau, dem zweitlängsten Fluss Europas nach der Wolga. Über diesen Fluss gibt es zahlreiche Sagen wie die vom Donaufürst. Einst lebte am Ufer der Donau in einem einfachen Holzhaus ein Fischer mit seinem Sohn. Beide mussten immer fleißig arbeiten, denn das Fischerleben war hart und beschwerlich. Den Sommer verbrachten sie fast nur auf ihrem Boot, um einen guten Fang zu machen, den sie auf dem Markt verkauften. Das Geld, was sie damit verdienten, legten sie auf die Seite, damit sie im Winter ihr Auskommen hatten, wenn sie auf der zugefrorenen Donau nicht Fische fangen konnten. Besonders die Winternächte waren eisig und lang, so dass der Vater seinem Sohn vor dem Ofen oft Geschichten von den Wassergeistern und Nixen erzählte. Eine handelte vom prächtigen Palast des Wassergeistes der Donau, dem Donaufürst, der ganz aus grünem Glas erbaut war. Der mächtige Wassergeist lebte dort mit seiner Frau und den Kindern. Täglich saßen sie an einem großen Tisch und nahmen dort ihr Mahl ein. Auf diesem Tisch standen umgestülpte Tongefäße, in denen die Seelen der Ertrunkenen gefangen gehalten wurden. Der Donaufürst war ein gefürchteter Geist, der nachts gern am Ufer der Donau entlang spazierte und jeder, der es wagte ihn anzusprechen, wurde in die Tiefe des Stromes geworfen. Grausam und streng war er aber nicht nur zu den Menschen, sondern auch zu seinen Töchtern, den schönen Nixen, die sich nachts heimlich aus dem Palast schlichen, um sich unter die Menschen zu begeben. Diese lockten sie mit ihren Gesängen an, um zum Tanz eingeladen zu werden. Denn sie liebten es zu tanzen. Doch noch bevor der erste Hahn krähte, mussten sie wieder im Palast zurückgekehrt sein, da sonst der Donaufürst sie mit brutalen Schlägen bestrafte. Wenn sich am nächsten Tag die Donau rot färbte, dann hatte der Donaufürst eine seiner Töchter auf der Stelle tot geschlagen. Der Sohn des Fischers lauschte gern den Geschichten seines Vaters, schenkte diesen aber keinen Glauben, da er selbst in all den Jahren weder dem Donaufürst noch seinen Töchtern begegnet war. Als er die Geschichte seines Vaters wieder als Humbug abtat, erschien plötzlich am Türrahmen ein bildhübsches Mädchen mit schimmerndem Kleid, langen, schwarzen geflochtenen Haaren, in denen weiße Wasserlilien steckten. Der Fischer und sein Sohn waren sehr erstaunt von dem Besuch der Frau, die nur sagte, dass sie sich nicht zu fürchten brauchten, denn sie wolle sie nur warnen. Sie erzählte, dass bald das Tauwetter einsetzen und das Eis schmelzen wird, so dass das Hochwasser die Ufer überfluten und die Häuser bedrohen wird. Darum bat sie die Männer alle im Dorf zu warnen und weit ins Land zu fliehen, da sonst das Leben aller verloren wäre. Nachdem sie dies gesagt hatte, verschwand sie genauso schnell wie sie gekommen war. Der Vater und sein Sohn machten sich zu allen Bewohnern des Dorfes auf und warnten diese. Als sie einen alten Mann von dem drohenden Unheil berichteten, erzählte dieser ihnen, dass das Mädchen das Donauweibchen war, dass den Menschen immer dann erschienen war, wenn ernste Gefahr bestand. Alle Bewohner verließen nach der Warnung ihre Hütten und flohen weit ins Land hinein. Nach wenigen Tagen setzte das Tauwetter ein und alle Hütten wurden aufgrund der riesigen Wassermengen überflutet. Erst nach ein paar Wochen ging das Wasser zurück und die Menschen konnten in ihr Dorf zurückkehren und ihre Hütten wieder aufbauen. Alle freuten sich darüber, einzig der Sohn des Fischers war zutiefst traurig, da er sich unsterblich in das junge Mädchen von überirdischer Schönheit verliebt hatte. Seine Gedanken kreisten Tag und Nacht nur noch um sie und täglich fuhr er mit seinem Boot auf die Donau, um dem Donauweibchen nahe zu sein. Eines Tages war sein Herzschmerz so groß, dass ihm nichts mehr Linderung brachte und er wieder auf die Donau fuhr, von der er nie wieder zurückkehrte. Sein Vater wusste, dass ihn der Donaufürst geholt hatte und er vergoss bittere Tränen. Das wunderschöne Mädchen wurde nie wieder im Dorf gesehen. So die Legende vom Donaufürst und dem Donauweibchen. Euch wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von der schönen Friedenspagode direkt an der Donau, einem Geheimtipp Wiens .:)


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!