Flucht aus dem Bar-Restaurant Hinterholz in Wien

Es kommt fast nie vor, dass ich aus einem Restaurant flüchte wie in dem Bar-Restaurant Hinterholz in der Rothenturmstraße 12 im 1. Wiener Gemeindebezirk. Ich hatte mich auf einen Besuch des Wirtshaus zu Ostern gefreut und wollte Spargel essen gehen. Doch dieser Besuch wurde mir ordentlich versalzen. Schon allein der Eingang ist wenig einladend. Ich gelangte über einen langen dunklen Flur zum Restaurant, das absolut im Dunklen liegt. Denn das Restaurant liegt im Hinterhof. Soweit so gut, ich wollte dem Restaurant zumindest eine Chance geben und nahm auf einer Holzeckbank Platz, deren Rückenlehne lose war. Die lustlose Kellnerin brachte mir eine Speisekarte, die aus losen Blättern in klebrigen Prospekthüllen bestand. Zur Mittagszeit und das auch noch zu Ostern herrschte gähnende Leere im Restaurant. Schon das hätte mich stutzig machen müssen. Ich bestellte aus Höflichkeit einen Kaffee und inspizierte das auf der Webseite so urig beschriebene Ambiente, das schon leider sehr in die Jahre gekommen war und wahrlich schon bessere Zeiten hatte. Ich entschied mich kurzerhand, dort nichts zu essen und bezahlte meinen Kaffee und verließ das Restaurant. Das Restaurant ist für mich eher eine Bar, in der man ein Bier im sehr rustikalen Ambiente trinken gehen kann, mehr aber auch nicht. Es ist weder einladend noch gemütlich und die Kellnerin hatte eine Stimmung, die auf dem Nullpunkt war. Ich kann dieses Wirtshaus wirklich nicht empfehlen, aber vielleicht trifft es genau Euren Geschmack. Darum probiert es einfach selber aus. Für mich ist das Wirtshaus Hinterholz das Hinterletzte. Viel Freude mit meinen Fotos vom Hinterholz. 🙂

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